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19.09.2006
Bericht zum 7. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft am 3. Sept. 2006 in Siegbachtal
Verlief das Training am Sonntag vormittag noch bei trockenem Wetter und teilweise strahlendem Sonnenschein, setzte pünktlich zur Mittagspause, also kurz vor Beginn der Wertungsläufe strömender Regen ein.
Besorgte Minen also bei den Verantwortlichen, denn besonders einladende Bedingungen für zahlreichen Zuschauerbesuch sehen anders aus.
In weiser Voraussicht auf die Einhaltung des Zeitplanes wurde auf die Vorstellung der Aktiven schon mal verzichtet. Schade für die Zuschauer, die gern auch mal ihre Favoriten "unvermummt" sehen.

Klasse 5 u. 6a

1. Wertungslauf: Erfreulicherweise waren 7 Fahrzeuge am Start. Natalie Straub hatte die beste Trainingszeit gefahren, aber Patricia Bill stand nicht weit zurück. Starke Konkurrenz also für Willi Schulze u. Co.
Sofort sezt sich Natalie Straub an die Spitze und baut Runde um Rinde ihre Führung aus.Pascal Eretz setzt sich auf dem zweiten Platz fest. Besonders Pech hat Patricia Bill,die sich schon im Training einen Plattfuss eingefangen hatte, sie schied mit Schaltpoblemen bereits in der ersten Runde aus. Der Einlauf also Natalie Straub, P. Eretz, W. Schulze, Söhl, Dierssen und Mandel.

Klasse 6 c

1. Wertungslauf: Endlich mal ein sehenswertes Starterfeld. Sage und schreibe 7 Fahrzeuge am Start. Bereits im Training mußte der Führende in der Deutschen Autocross Trophäe anerkennen, daß die Luft an der Spitze dünner wird. In Reihe 1 diesmal Steven Laubach der im neuen Kart aus der holländischen Rennautoschmiede Paul Peters antrat, daneben Patrick Krüger, dessn Kart aus dem Hause Dieselkämper auch immer besser in Schwung kommt und Michael Mayer vom Green-Team. Erst in Reihe 2 Werner Hattig und Tanja Wallukat. In Reihe 3 dann Björn Herröder und Thomas Bock.
Laubach braust davon und fährt sich sofort einen Vorsprung heraus, aber Patrik Krüger will es ebenfalls wissen. Michael Mayer ist Dritter. Hattig kämpft sich an Tanja Wallukat vorbei, ist alsoVierter, Platz 6 u. 7 bleiben für Bock und Herröder. Plötzlich wir Laubach langsamer und bleibt ganz stehen. Der Ausfallgrund ist so banal, daß man darüber lieber schweigt. Krüger freut sich gewaltig über seinen Sieg bei diesem ilusterem Feld. Maier wird Zweiter, vor Hattig, Tanja Wallukat, Bock und Herröder.

Klasse 1

1. Wertungslauf: Derzeit die stärkste Klasse. Wiederun mußte in zwei Gruppen aufgeteilt werden.
In der ersten Gruppe nach einigen Veranstaltungen Pause der amtierende Deutsche Meister Domenic Bendix, der auch gleich eine blendende Trainingszeit hingelegt hatte. Daneben die diesjährigen Protagonisten Marco Gebhardt und Mario Detzer. In Reihe 2 die Herren Ruppel und Krautzberger. In der dritten Reihe dann Christoph Wanninger. Bendix gewinnt den Start und zieht davon. Hinter ihm Marco Gebhardt und Mario Detzer.
Bendix zieht an der Spitze des Feldes einsam seine Bahnen und hat am Ende fast 10 Sekunden Vorsprung vor Marco Gebhardt im Nissan Almera GTI. Dritter wird Mario Detezer im Golf GTI vor den Herren Marcus Ruppel, Ford Escort, Krautzberger, Renault, und Wanninger im Citroen AX.
In der zweiten Gruppe dominiert Oliver Storz aus Sockach im Suzuki Swift mit 13 Sekunden Vorsprung vor Michael Elstner, VW Golf, Bernd Spiegelberger, Peugeot und Rene Krüger auch einen Suzuji fahrend. Vievien Volck geht verständlicherweise bei ihren zweiten Einsatz noch etwas vorsichtig zu Werke und beendet mit einer Runde Rückstand als Letzte diesen Lauf.
In der Addition der Zeiten punktete Bendix optimal, vor Storz, Gebhardt, Detzer, Ruppel, Krautzberger, Wanninger, Elstner, Spiegelberger, Krüger und Vivien Volck.

Klasse 2

Immerhin waren 8 Fahrzeuge am Start, ein Beweis dafür, daß es Fahrzeuge in dieser Klasse hinreichend gibt und auch dafür, daß die Technischen Reglements des DMSB und der "freien Szene" sich nur minimal unterscheiden.
1. Wertungslauf: Torsten Schulze aus Doberlug Kirchhain setzte sich im Golf an die Spitze, wurde aber vom Gründauer Wolfgang Faß im Mandel Subaru hart attakiert.Thomas Flemming im Audi Quattro wollte unbedingt auch ein Wörtchen mitreden, mußte sich aber dem für Kesseltal startendem Peter Wiedmann geschlagen geben. Thomas Schulz aus Schirgiswalde kam als letzter ins Ziel. Thomas Kunert's Nissan gab nach 3 Runden den Geist auf, es reichte aber, um noch in die Punkte zu kommen.

Klasse 3

1. Wertungslauf: Meinzel, Freischlad, Naumann, hatten bereits im Training ihre Ansprüche als Lokalmatadoren angemeldet und wurden als aktive Europameisterschaftsteilnehmer auch entsprechend begrüßt. Dieselkämper, Rausch, Behm und Carsten Schlöffel wollten aber auch noch ein Wörtchen mitreden und auch Sabrina Straub wollte sich als ehemaliger "Giftzwerg" bei den "Senioren" nicht unterbuttern lassen, zumal sie ihren Konkurrenten mit der Heckaufschrift "Zickenzone" genau anzeigte, wo der Streß begann.
Im Rennen verlief dann zunächst alles normal. Meinzel siegte in 4.45.04 vor Freischlad in 4.50.30. Naumann wurde Dritter vor Dieselkämper, Rausch, Behm und Sabrina, die aber dann doch fast eine Minute zurücklag. Pech für Carsten Schlöffel, der in der vierten Runde mit Marcus Rausch aneinander geriet und seinen VW-Eigenbau abstellen mußte. Leiderwurdennach Rennenede bei Freischlad und Meinzel kapitale Getriebeschädeb festgestellt, sodaß an eine weitere Teilnahme nicht mehr zu denken war.

Klasse 4

1. Wertungslauf: Michael Straub mußte am Samstag lange bangen, ob denn außer ihm noch weitere Konkurrenten ihre Zusage zum Start auch einhalten würden. Schließlich ging es um Punkte für die Meisterschaft und die Deutsche Autocross Trophäe und die gibt es eben nur, wenn mindestens 3 Fahrzeuge am Start sind. Aber dann zerfielen die Befürchtungen denn, Marcus Märzendorfer, und Torsten Schön waren noch erschienen.
Den Start schien noch Michael Straub zu gewinnen, aber bereits in der 1. Kurve hatte es den Anschein, als wolle er gar nicht unbedingt gewinnen, sondern viel mehr sicher punkten.
Märzendorfer vor Straub und T. Schön vermerkte die Ergebnisliste, wobei Schön nur über 4 Runden kam. Wenn Schön also nicht mehr reparieren konnte waren Wertungspunkte im zweitem Wertungslauf nicht mehr zu holen.

Die zweiten Wertungsläufe begannen wieder mit den Junioren der

Klasse 5 und 6a

Pascal Erletz aus Waldstetten und Natalie Straub aus Hilzingen schenkten sich nichts. Immer wieder startete Natalie Angriffe gegen den vor ihr fahrenden Pascal, um ihn von der Spitzenpositioan zu verdrängen, aber in den entscheidenden Momenten fehlte dann doch das Quentchen Überlegenheit, daß zum Überholen notwendig gewesen wäre. Am Ende fehlten 3,9 Sekunden. Dritter wurde Rene Mandel mit fast 20 Sekunden Rückstand auf Sabrina, vor Johannes Söhl (1 Runde zurück), Lavinia Dierssen (2 Runden zurück) und Patricia Bill, die bereits nach 3 Runden abstellen mußte.

Klasse 6c

Für den zweiten Wertungslauf waren die Vorbereitungen der Laubachcrew fehlerlos und Steven Laubach konnte von Anfang bis Ende souverän an der Spitze fahrend dmonstrieren, welches Potential im "Peters-Auto" steckt. Aber auch Patrick Krüger aus Halle an der Saale Bewies, daß er die Kinderkrankheiten seines "Dieselkämper" überwunden hat. 2,2 Sekunden Rückstand auf Laubach war wirklich keine Welt. Weitere 10 Sekunden zurück hatten sich Werner Hattig und Michael Maier einen packenden Kampf geliefert. Der Mannvom "Green Team" aus Reutlingen hatte das bessere Ende für sich und wurde vor Hattig Dritter. Auf Platz fünf behauptete sich Thomas Bock, der im "Fiedler-Auto" aus der Schmiede Pallmann auch erst sein zweites Rennen fuhr und der in Zukunft auch noch Einiges erwarten läßt.
Tanja Wallukat und Björn Herröder schieden leider vor Erreichen der 50%-Distanz aus und blieben somit ohne Punkte.

Klasse 1

Die erste Gruppe dominierte wiederum Domenic Bendix. Alle sahen in ihm auch schon den Gewinner des zweiten Wertungslaufes in der Addition.
Doch Storz brachte in der zweiten Gruppedas Kunststück fertig, 5 Sekunden schneller zu sein und Domenic bendix auf Platz zwei zu verweisen. In der Gesamtwertung also Storz vor Bendix, Krautzberger, Detzer, Spielberger, Ruppel, Krüger, Alexiewicz, Elstner und Vivien Volck, die sich mit ca. 1,5 SekundenVorsprung gegenüber Christoph Wanninger behaupten konnte. Alle Achtung, die väterlichen Gene scheinen in der Erbmasse zu überwiegen.
Pech vür Marco Gebhardt, der mit 4 Runden nur zwölfter wurde, aber immerhin noch ein paar Pünktchen kassierte.

Klasse 2

Auch im zweiten Wertungslauf war, sosehr sichb Wolfgang Faß auch mühte, gegen Torsten Schulze kein Kraut gewachsen. Im Ziel waren es 1,71 Sekunden, die die Beiden trennten, aber genau diese machten den Unterschied deutlich. 20 Sekunden später traf dann Herr Flemming mit dem bärenstarkem Audi amZiel ein. Dann folgten, fast im 30 Sekunden Abstand Thomas Kunert und Thomas Schulz aus Schirgiswalde. Rene Schlöffel aus dem thüringschen Wipfratal haderte mit seinem Suzuki Swift, den er in der letzten Runde abstellen mußte. Stephan Buck und Peter Brach waren gar nicht erst gestartet.

Klasse 3

Meinzel, Freischlad und auch Schlöffel, dem im ersten Wertungslauf an seinem, mitten auf der Bahn liegen gebliebenem, Auto die Hinterachse kaputt gefahren worden war, mußten auf einen Start verzichten. Sabrina Straub blieb unmittelbar nach dem Start stehen und verließ fluchtartig ihr Cockpit. Der Siegbacher Lokalmatador aus Ortrand Daniel Naumann hatte nun die Pflicht die Farben des MSC Siegbachtal zu vertreten. Er fuhr ein bravouröses Rennen, hatte aber alle Hände voll zu tun, sich Timo Behm aus Debkingen im Büchl-Eigenbau vom leibe zuhalten. Auch Dieselkämper mit Hayabusa-Power wollte noch ein Wörtchen mitreden und hechelte knapp hinterher. Alle drei rauschten im dreisekunden Abstand üer die Ziellinie.
Markus Rausch als Vierter "kontrollierte" das Feld mit30 Sekunden Abstand von hinten.

Klasse 4

Wie schon erwähnt, waren es nur noch Zwei, von denen man nicht unbedingt den Eindruck hatte, daß sie besonders engagiert kämpften. Marcus Märzendorfer siegte.

Die Finals

Klasse 5 u.6a
Rene Mandel aus Gründen des Reglements aus der ersten Reihe gestartet und mit repariertem Hauptbremszylinder ausgestattet, wollte es diesmal wissen und übernehm die Führung. Natalie Straub wie von allen guten geistern verlassen hinterher, aber Mandel jr. ließ nichts mehr anbrennen und gewann mit 5 Zehntel Sekunden Vorsprung.Johannes Söhl schaffte 6 Runden, Lavinia Dierssen deren 5 und Willi Schulze nur 4.

Klasse 6c
Laubach zog einsam davon. Maier, Bock, Hattig, Wallukat hießen die Verfolger. Anfangs mischte auch P.krüger noch kräftig mit, mußte aber noch vor Erreichen von 4 Runden sein Auto abstellen. Werner Hattig hatte wohl nicht seinen allerbesten Tag, denn Tanja Wallukat zeigte, daß ihre Vorstellung in Gründau kein Zufall war.Völlig neu für den Aschaffenburger, daß er in diesem Finale die rote Laterne bekam.

Klasse 1
Thomas Alexiewicz zeigte, aus der ersten Reihe gestartet, daß er zu Recht Juniorenmeister 2005 geworden war und auch in dieser Saison schon gut punkten konnte. Ohne das ihmEiner vor der Nase herumkurvte, behielt er die Spitze und gewann vor Gebhardt. Bendix, Krüger, Ruppel, Krautzberger und Vivien Volck.

Klasse 2
Rene Schlöffel fühlte sich genügend genervt und wollte wenigstens im Finale noch ein paar Punkte gut machen. Dies gelang auch. 10 Sekunden Vorsprung im iel vor Wolfgang Faß, Torsten Schulze, Thomas Flemming und Thomas Kunert.

Klasse 3 u. 4.
Der Chronist muß sich entschuldigen. Leider war das Band mit seinen Aufzeichnungen von diesem Finallauf gerissen und alle Informationen futsch. Daher muß auch die Wertungstabelle zur Deutschen Autocross Trophäe zunächst bei den Spezial Autocross-Fahrzeugen noch als vorläufig gelten. Die Finalpunkte bedürfen noch der Überprüfung.

Eberhard Rast
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